Westerwelle Bashing ist anscheinend "In" und macht Spaß.
Bekanntlich verfasste bereits Michael Ranft 1728 ein Traktat gegen die derzeitige FDP und gegen ihren ebenso charismatischen wie charmanten Vorsitzenden. Das perfide Machwerk betitelte er: "De Masticatione Mortuorum in tumulis" oder vom Kauen und Schmatzen der Toten in ihren Gräbern.
Und selbst noch in unserer Zeit hetzt das kommunistisch Hassblatt "Neues Deutschland":
Im Kreistag des Landkreises Dahme-Spreewald sitzt für die FDP künftig übrigens auch Ottomar Dracula Prinz Kretzulesco, der 726 Stimmen erhielt. Der gelernte Konditor ist nach eigenen Angaben der letzte legitime Nachfahre des transsilvanischen Grafen Dracula. Prinz Kretzulesco hieß ursprünglich Ottomar Berbig. 1987 adoptierte ihn in Bukarest der letzte lebende Angehörige der Dracula-Sippe.
Aber Obacht, es empfielt sich nicht, den Rheinland-Haider einen Volksverhetzer zu nennen, denn zumindest dem deutschen Bundestag ist das eine Rüge wert. Nein einen Volksverhetzer sollte man eine politische Irrpotenz, die der Klientel der Lümmel, Tölpel und Rotzlöffel auf die Freßleiste schaut (U. Holbein),auf keinen Fall nennen, sondern ganz im Gegenteil als programmatische Avantgarde seiner Partei ansehen. Einer Partei des Mittelstandes immerhin, verwurzelt in der Mitte des Volkes, des Volkskörpers sozusagen. Und in der Mitte des Körpers ist nun mal der Nabel, in dem sich halt des Abends die ganzen Fuseln und der Schmutz ansammeln.
So will ich denn für Verständniss werben für WehWeh, wie ihn Freunde nennen, im Sinne der Abrüstung für die er wirbt:
Wer im Namen von Leistung, Karriere, Bessersein, Weiterkommen Studenten und andere Leistungsverweigerer für immer und ewig aus der Teestube ekeln will, kann einfach kein schlechter Mensch sein. Soll ein Rechtswahrer, den Tagesspiegel und Playboy bereits1998 als "pfiffige(n) Kopf" erkannten, als das "absolut leidenschaftliche Tier" und "Wunderheiler" lobten, nun wegen ein wenig verbaler Inkontinenz und sozialer Inkompetenz zum Buhmann der Nation ausgerufen werden?
Da kann der gestandentste Dummsäureverklapper nicht mehr jeden Debilitäts-Test bestehen, wenn ihn jeder Hanz und Franz als Profi-Paranoiker verleumden darf. Das Lebensideal solcher Miesmacher lautet doch immer noch:
Nach dem 20semestrigen Soziologiestudium wird man Fahrradbeauftragter bei der Stadt Freiburg. So welche können natürlich nicht verstehen, wenn ein ehrlicher politischer Makler die seinen mit besserem versorgen will.
Und dann immer noch und immer wieder die Anwürfe wegen der klaren Wort zu den spätrömisch dekadenten Hartz-IV-Verprassern. Die Gewerkschaftsführer, diese Sonnenkönige der Verkrustung maulen gemeinsam mit den linken Mindestlohnbolschewisten: Nichts hassen die ja mehr als einen der fleißig ist, streng gegen sich selbst, einen Rheinländer mit preußischen Tugenden, einen der von sich selbst sagen darf: "Ich bemühe mich, authentisch zu sein".
Welchem Stress der Parteivorsitzende und Vize-Außenkanzler des Inneren ausgesetzt ist, davon macht sich der kleine Mann so wenig wie der Gewerkschaftsbonze einen Begriff. 35 Stundenwoche? Wie Hohn muß das einem Westerwelle in den Ohren klingen, der kein freies Wochenende kennt, 24 Stunden am Tag Arbeit, Arbeit, Arbeit, um wenigstens je 19,5 Stunden pro Monat den diversen Nebentätigkeiten widmen zu können.
Gelohnt wird ihm das kaum, da rackert er für Fertighaus WEISS, und muß immer noch in der Bonner Altstadt wohnen wie weiland als Student. Wem zum Teufel könnte ein Mölleman, Pardon, Westerwelle wohl das Zeugs vom Edeka anbieten, bitte schön? Und dann der Reinfall mit der EUTOP Speaker Agency GmbH, da gabs überhaupt keine Lautsprecher für die Buttze. Da soll man nicht wirr werden hirnwärtz!
In der Freizeit, die er nicht hat, gilt es auf dem Heimtrainer zu schwitzen, jeden Tag vier Arbeitsessen - ohne Strampeln bis zum Umfallen kriegt man das nicht weg. Der fette Staat ist kein fitter Staat, und der fette Guido kein fitter Guido. Das würde das Mrotzel nicht mögen. Ein rechter Wellenguido soll ja täglich dominant und temperamentvoll sein, sehr quirlig und furchtbar ungeduldig. Gleichzeitig Nächtelang durch Bonn zu streifen und die Schwachen vor den Faulen schützen geht an die Substanz, die physische, die psychische, die moralische. Mrotzel gefällt das auch nicht. Da fehlt die Zeit zur Zweisamkeit. Wen wundert da noch, wenn Mrotzel hin und ab zu geldeswerten Kontakten mitgenommen wird? Ist doch Geld die Zährtlichkeit des Mittelstands.
Das Leben nichts als Arbeit, Heimtrainer, Angst vor Attentaten, vor Kontrollen auch. Etwa 71% aller Bundesbürger meinen, daß der Sozialmißbrauch sehr groß ist, und fast 80% wünschen sich ein energischeres Vorgehen mit mehr Kontrollen gegen den Betrug. Also nochmal 151 % Bürger gegen Westertheo. Neben den Gewerkschaften. Die Entmachtung der Gewerkschaften ist ja leider noch nicht errungen.
Wenn wenigstens das Lichtspielhaus Entspannung brächte, mit einem schönen Film von Lenie, aber überall nur Englische Problemfilme im Original. Wer da mahnt: Leni Riefenstahl war ohne Zweifel eine Jahrhundertkünstlerin, wird gnadenlos ausgebuht von fetten, faulen Fahradbeauftragten. Jetzt gröhlt auch noch der ganze Kinosaal wie enthemmt: Ich warte, ich warte warte stündlich auf den Vorschlag der Grünen für Tempo 300.
Tja, schräg neigt sich das Leben gegen die schiefe Bahn der Zeit, der Text sich dem Ende und dem Blödsinn zu. Wie ja die Quintesenz des Westerwellewesens der schiere böse Blödsinn ist und wildes wirres Westerweh.
Bleibt nur noch den als Teilzeitdenker geschmähten Meister des Wortes mit eben diesen seinen eigenen Worten ein wie in Buttermilch gemeisseltes Denkmal zu setzen!
Wer Augen hat zu lesen, der lese:
"Denn Bonn ist schließlich meine Heimatstadt. Hier bin ich zur Schule gegangen, habe ich studiert und als Rechtsanwalt in der Bonner Altstadt gearbeitet, wo ich auch heute noch wohne."
"Deutschland braucht einen Politikwechsel, keinen Regierungswechsel."
"Wenn es in Deutschland so weitergeht wie jetztgeht es nicht mehr weiter."
"Dann bekommt der Gaul den Hafer, um die Spatzen zu füttern."
"Der fette Staat ist kein fitter Staat"
"Wir müssen die Schwachen vor den Faulen schützen"
"Etwa 71% aller Bundesbürger meinen, daß der Sozialmißbrauch sehr groß ist, und fast 80% wünschen sich ein energischeres Vorgehen mit mehr Kontrollen gegen den Betrug."
"das einzige Wirtschaftssystem, das mit der menschlichen Natur kompatibel ist. Marktwirtschaft ist menschlich. Mehr Marktwirtschaft wäre menschlicher."
"eine Phase maßvoller Tarifabschlüsse bei Löhnen und Gehältern", in der »Lohnzuwächse unterhalb der Produktivität langfristig vereinbart werden. In schweren Zeiten ist Lohnzurückhaltung eine Investition in die Zukunft."
"Wir sind auch eine Arbeitnehmerpartei, meine Damen und Herren!"
"die 620-Mark-Jobs, sind sie doch die »Steueroase des kleinen Mannes".
"Das ist das Denken, das die Erfindung des Autos abgelehnt hätte, weil man Kutscher und Pferde nicht in der Autoindustrie anstellen konnte."
"Nachgiebigkeit gegenüber Straftätern zählt zu den uralten Verleumdungen gegen den Liberalismus."
"die Entkriminalisierung von sogenannter 'Bagatellkriminalität'wie etwa des Schwarzfahrens und kleiner Ladendiebstähle ... kein Zeichen liberaler Fortschrittlichkeit, sondern die Verabschiedung von tragenden Grundsätzen der Rechtsstaatlichkeit."
"[Ihre] Diskussionstechniken beherrschen, besser gesagt lähmen das politische Klima in ihren Parteien und Fraktionen."
"Heute sagen zeitgeistige Magazine wie 'Fit for fun' den Leuten, was angesagt ist."
"Ich bemühe mich, authentisch zu sein."
"Dieses Land ist ein tolerantes Land, es ist ein Rechtsstaat, es ist eine wunderbare Demokratie, und wir sollten nicht zulassen, daß das Ansehen Deutschlands in der Welt durch Bilder zerstört wird. Das ist unser gemeinsamer Auftrag!
"Sonnenkönige der Verkrustung",
"Zum erstenmal duckt sich »die Mehrheit der Deutschen nicht in einer falsch verstandenen political correctness weg, sondern führt offen und selbstbewußt die Diskussion um die Zulässigkeit des Stolzes auf das eigene Land."
"Wer den Menschen das Recht abspricht, stolz auf das eigene Land zu sein, entwurzelt sie ... gesunder Patriotismus ... ein gesundes Maß an Stolz auf unser Land ..."
"Ich bin stolz, Deutscher in Europa zu sein. Ich beanspruche den Respekt vor diesem Stolz."
"Zum erstenmal duckt sich »die Mehrheit der Deutschen nicht in einer falsch verstandenen political correctness weg, sondern führt offen und selbstbewußt die Diskussion um die Zulässigkeit des Stolzes auf das eigene Land."
"Wer den Menschen das Recht abspricht, stolz auf das eigene Land zu sein, entwurzelt sie ... gesunder Patriotismus ... ein gesundes Maß an Stolz auf unser Land ..."
"Ich bin stolz, Deutscher in Europa zu sein. Ich beanspruche den Respekt vor diesem Stolz."
"Ich bin auch stolz, wenn deutsche Sportler bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen Medaillen für unser Land gewinnen."
"Man kann Haider nicht bekämpfen, indem man ihn auslädt"
"Ich warte stündlich auf den Vorschlag der Grünen für Tempo 300"
"Leni Riefenstahl war ohne Zweifel eine Jahrhundertkünstlerin."
"Man kann Haider nicht bekämpfen, indem man ihn auslädt"
"Ich warte stündlich auf den Vorschlag der Grünen für Tempo 300"
"Leni Riefenstahl war ohne Zweifel eine Jahrhundertkünstlerin."